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Andalusien
Der
wahre Wert Andalusiens liegt in seiner Vielseitigkeit, in dem
Erbe dreier Kulturen - der christlichen, moslemischen und jüdischen
- die es schafften, in Harmonie zusammenzuleben, bevor sie der
Intoleranz unterlagen. Wir teilen mit dem Rest Europas die Hoehlenmalereien,
das Vermächtnis Roms, die Schlichtheit des Romanischen
und den Glanz des Gotischen, aber an keinem anderen Ort existieren
so bedeutende geschichtliche Meilensteine wie in Granada, Córdoba
und jenem Toledo (Castilla-La Mancha), in dem drei Religionen
friedlich vereint lebten. Die Dörfer und Städte weisen
in Bezug auf die Landschaft die grösste Biodiversität
Europas auf.
Möchtest
Du Andalusien auf eine andere Art und Weise kennenlernen, Schritt
für Schritt, und die Umgebung entdecken? Möchtest
Du die Landschaft, die Flora, jeden Winkel unserer Geographie
kennen- und verstehenlernen? Möchtest Du mehr über
die Geschichte dieser Region, über Sitten und Gebräuche
erfahren, die in anderen Orten schon ausgestorben sind?
Wir bieten verschiedene kulturelle und naturbezogene Aktivitäten
an, bei denen die wichtigsten geographischen, historischen,
soziopolitischen und künstlerischen Merkmale erläutert
werden. Diese Aktivitäten bieten die Möglichkeit,
sich in das kulturelle und landschaftliche Umfeld des Gebietes
zu integrieren und das reiche Erbe der verschiedenen Orte unserer
Region kennenzulernen.
Sevilla
Sevilla ist der Inbegriff für die Vielseitigkeit des
spanischen Geistes. Die grosse Vielfalt des Kunsthandwerkes,
eigentümliche Strassen, die besondere städtische
Physiognomie, wichtige Monumente wie die "Giralda", der "Torre
Almohade", der Alkazar, der "Palacia mudéjar", um den sich
mittelalterliche Legenden ranken, die Kathedrale, drittgrösstes
existierendes Gotteshaus in der christlichen Welt, der "Torre
del Oro", aber auch Flüsse, Parks, malerische Winkel
und Ecken, Strassen und Gässchen laden zu einem Besuch
ein. Auch Feste und Feiertage wie die "Semana Santa", die
Karwoche, und die "Feria de Abril", oder die uralten Steine
der Römerstadt "Italica", Wiege der Kaiser Trajan und
Hadrian, sind sehenswert.
Reizvoll
sind auch die einzelnen Wohnviertel mit ihren typischen Eigenarten,
z.B. Macarena, eines der populärsten Viertel, Triana
mit seinen weissgetünchten Häusern, oder Santa Cruz,
dem wohl typischsten Viertel, in dem die jüdische Bevölkerung
Sevillas lebte.
Cordoba
Cordoba ist eine reizvolle Stadt, vor allem wegen der Kathedrale
/Mezquita, deren Charakteristika in Europa einzigartig sind:
eine prunkvolle Mezquita, in der eine Kathedrale mit gotischen,
plateresken und barocken Elementen erbaut wurde; mit überraschenden
Licht- und Farbeffekten und fast 1000 Säulen.
Die
Alcázar der Christlichen Könige ist ein Gebäude
mit militaerischem Charakter; dort kann man die prächtigen
Gärten, die Kalifenbäder und gotische Gewölbe
bewundern.
Man
sagt, dass Kaiser Augustus die "Puente Romana" die Römische
Brücke bestehend aus 16 Bögen erbauen liess. An
ihren Enden befinden sich der "Torre Fortaleza de la Calahorra"
(Festungsturm der Calahorra) und der "Arco del Triunfo" (Triumphbogen).
Die
Medina Azahara, die auf Anweisung von Abd al-Ramán 3. erbaut
wurde, hat zeitweise bis zu 12ooo Personen beherbergt; alle
Staatsorgane des Kalifates residierten dort.
Die
"Calleja de las Flores" (Blumengasse) gehört zu den meistbesuchten
Strassen und ist von aussergewöhnlicher Schönheit;
dort kann man von einem kleinen Platz aus das Minarett dre
Mezquita sehen.
Ronda
Ronda ist auf einer Hochebene von 780 Metern gelegen, im Südwesten
der Provinz Malaga. Die Stadt hebt sich durch ihre am Rande
des Abgrundes erbauten Häuser, "die hängenden Häuser
des Tajo" genannt, hervor, ebenso wie durch die fuer Ronda typischen
Häuserfassaden mit ihren Fenstergittern und die zahlreichen
Gutshäuser mit ihren heraldischen Schildern.
Die
beneidenswerte geographische Lage (der Schutz der Berge mit
Steilhängen und Schluchten und die daraus resultierende
Unzugänglichkeit und Abgeschiedenheit) macht die Stadt
zu einer natürlichen Festung; die drei Stadtmauern mit
ihren Fetsungstürmen verleihen ihr zusaetzlich einen militärischen
Touch.
Ronda
wurde 1485 durch die Katholischen Könige erobert; dies
führte zu einer Neuordnung der Kultur und Physiognomie
der Stadt. Die für Ronda typischen und sinnbildlichen Monumente,
die "Puente Nueva" (Neue Brücke) und die Stierkampfarena
(Plaza de Toros) wurden jedoch im 18. Jahrhundert erbaut.
Im
19. Jahrhundert entsteht das romantische Bild der Stadt mit
ihrem Räuber- und Banditentum und der Stierkampfkunst.
Der kulturelle und traditionelle Reichtum der Stadt ist vielseitig,
und in dieser Mannigfaltigkeit liegt die Attraktivität
des heutigen Ronda.
Antequera
y El Torcal
Der Torcal ist der ideale Ort, um die Korrosionseffekte des
Wassers und des KLimas auf Kalkstein zu beobachten und die Demonstrationen
des Karst-Modelles zu bewerten. Eine unwirkliche Traumlandschaft,
in der uns unsere Phantasie verschiedene, aus Stein geformte
Figuren sehen lässt. Die artenreiche Flora und Fauna vervollständigt
diesen naturgegebenen Ort.
Die
Stadt Antequera verfügt über die wichtigste Megalitenansammlung
Europas; der Dolmen von Menga ist der älteste existierende.
Beeindruckende Steinblöcke wurden aus Steinbrüchen
herbeigeschafft, um diesen frühen architektonischen Werken
des Menschen Form zu verleihen.
Seine
Blütezeit erlebte Antequera in der Renaissance-und Barockzeit;
dank der Präsenz von Adeligen und religiösen Orden
wurde die Stadt in dieser Zeit durch Bauwerke wie die "Real
Colegiata de Santa María la Mayor" und die Kirchen "Iglesia
de San Sebastian", "iglesia del Carmen", und "iglesia los remedios"
verschönert.
Alpujarras
Die Alpujarras haben ihre Schönheit und Geheimnisse bewahren
können. Ihre Sitten und Bräuche, die Lebensart und
ihre Physiognomie gehören zu einer anderen Epoche. Eine
Aufeinanderfolge von verschiedenen Landschaften mit kleinen
Dörfern ertsreckt sich über ruhige Berghänge
und malerische Täler.
Die
Gegend ist immer noch ein besonderes, magisches Fleckchen
Erde, mit kulturellem und landschaftlichem Reichtum, der einzigartig
ist. Im ganzen Gebiet der Alpujarras besteht eine grosse Vielfalt
an Mikroklimata, Flora und Fauna.
Die
islamische Bevoelkerung, "Al-Andalus" genannt, hat diese Region
massgeblich geprägt; die Vertreibung der Mauren machte
den Weg fuer christliche Wiederbevoelkerungen frei; seitdem
haben die Alpujarras ihre eiegne Gecshichte bewahrt.
Historische
Ereignisse und Persoenlichkeiten haben zusammen mit der dort
vorherrschenden Natur zu ihren Traditionen, ihrem Glauben,
der Kunst, den Festen und Feierlichkeiten, ihrer Musik, den
Tänzen, dem vielfältigen Kunsthandwerk und vor allem
zu der speziellen Architektur ihrer Dörfer gefuehrt,
welche auf einem architektonischen Baustil beruht, der seinesgleichen
sucht.
Eine
reiche und vielsietige Landschaft ist die Basis für die
Herstellung von dort einzigartigen Speisen, Weinen und Süssigkeiten.
Camino
del Agua
Dies ist ein Gebiet, welches durch seine geographischen und
meteorologischen Eigenschaften ein unvergleichliches Habitat
darstellt, um mit der Natur in Kontakt zu kommen.
Dieser
Ausflug führt entlang des Flussbettes, aber auch quer
durch den Fluss, der durch eine Landschaft von grossem ökologischen
Wert fliesst, mit wilden Berghängen, die die Teilung
des Flusses bewirken, eingeengt von gigantischen Kalksteinwänden,
die schmale Schluchten und Steilwände haben entstehen
lassen, wo das Wasser wunderschöne Wasserfälle hinunterstürzt
und unten Wasserbecken und kleine Seen mit glasklarem und
spiegelglattem Wasser bildet, in dem wir baden gehen können.
Wir
werden versunken sein in einer Flora bestehend aus Geissblatt,
Thymian, Majoran und Rosmarin, die dieser Route ihren besonderen
Duft von Natur verleihen.
Die
Fauna ist vielseitig, mit einem grossen ornithologischen Reichtum,
unter Artenschutz stehenden Reptilien, Moenchsgeiern, Wildschweinen
und Iberiensteinböcken.
Wir
spazieren durch gewundene Taeler mit steilen Berghängen,
inmitten von grünen Plantagen subtropischer Früchte
wie Mangos, Mispeln, Avocados und Chirimoyas.
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C/ García Morato, 41
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ALC-PROYECTO ESPAÑOL, S.L.; Registro Mercantil de Alicante, Tomo 2306, Libro
0, Sección 8, Folio 180, Hoja A57500
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